Innovationen sind notwendig, wenn man seinen Vorsprung vor dem Wettbewerb halten will. Dies gilt sowohl für die Kraftwerkstechnologie als auch für die Kraftwerks-Leittechnik. Nur diejenigen an der vordersten Front der Technologie können ihre führende Rolle auf den von ihnen bedienten Märkten behaupten.
Deshalb sind wir besonders stolz auf unsere neueste Entwicklung, Siemens Power und Prozess Automation T3000 (SPPA-T3000). Dieses System wurde konzipiert, um alle Aufgaben der Kraftwerksautomatisierung zu erfüllen: Turbinenregelung, Kesselregelung einschließlich Kesselschutz, Hilfs- und Nebenanlagen sowie die Integration von Systemen anderer Lieferanten, wie z.B. Vergasungsanlagen im Rahmen von IGCC Anwendungen.
Wichtigste Vorteile von SPPA-T3000, dem neuen Maßstab für Prozessführung
Beim Entwurf der Systemfunktionen wurde auf intuitiven Ablauf bei den Aufgaben von Bedienern, Wartungsleuten und Technikern Wert gelegt. Hiermit wurde ein äußerst leistungsfähiger Bedien- und Engineering-Modus erreicht, der dabei hilft, fundierte Entscheidungen zu treffen und Änderungen fehlerfrei umzusetzen. Der uneingeschränkte simultane Arbeitsablauf bis hinunter zu jedem einzelnen Objekt ermöglicht Flexibilität bei jeder Aufgabe.
Bedienung
Engineering
Information ist der Schlüssel zum Erfolg. SPPA-T3000 meistert die widersprüchliche Aufgabe, einerseits Informationen in einem Unternehmen zu verteilen und andererseits die Informationsüberflutung zu minimieren. Jeder autorisierte Benutzer in einem Unternehmen erhält nur die Daten, die er für seine Arbeit benötigt.
Der Kraftwerksleiter, der Service- oder Wartungstechniker, der Produktionsplaner, der Anlagenoptimierer, der Anlagenbediener, der Strommakler – sie alle können schnell auf ihre jeweiligen Daten zugreifen. Je schneller die relevante Information aus dem Informationsüberfluss herausgefiltert werden kann, desto schneller können fundierte Entscheidungen getroffen werden.
SPPA-T3000 gibt jedem die richtigen Informationen dann, wenn er sie benötigt.
Die traditionellen Prozessleitsysteme (DCS) verwenden Untersysteme für verschiedene Anwendungen. Man hat dann eine Unmenge von Software in verschiedenen Versionen, die bedient, aktuell gehalten und gepflegt werden muss. Wegen der Software werden diese Aufgaben bei Untersystemen mit unterschiedlicher Hardware und Software dann oft von verschiedenen Fachleuten erledigt.
Neue Technologien erlauben jetzt die effizienteste und einfachste Lösung: Embedded Component ServicesTM. Die herkömmliche Trennung zwischen Automatisierungssystem, Bedieneroberfläche, Engineeringsystem und Diagnosesystem gehört der Vergangenheit an. Bedieneroberfläche, Engineering, Diagnose usw. sind einfach unterschiedliche Ansichten des gleichen Objekts.
Das Ergebnis: eine vereinfachte Systemarchitektur, bei der die für traditionelle Prozessleitsysteme notwendigen Untersysteme entfallen.
Das Herzstück dieser Technik ist die Software namens Embedded Component Services. Embedded Component Services ist nicht nur der Schlüssel dafür, dass die Untersysteme entfallen können, sondern es ist auch der Grund für die einfache Bedienung und große Zuverlässigkeit des Systems.
Embedded Component Services arbeitet mit “objektorientierter" Datenspeicherung. Alle Aspekte einer Komponente, beispielsweise einer Pumpe, werden in einem einzigen Softwaremodul zusammengefasst. Dies gilt für alle Daten. Infolgedessen müssen alle zu der Pumpe gehörigen Daten nur einmal bearbeitet werden und eine Synchronisierung verschiedener Daten entfällt. Egal ob im Bedienungs- Engineering-, Diagnose- Archivierungs- oder Meldungs-Modus: Der Anwender kann sich immer auf konsistente Daten verlassen. Alle Ansichten greifen auf dieselbe Datenquelle zu.
Bedienen
Zuverlässige Bedienung des Kraftwerks, weil alle Informationen auf einen Blick verfügbar sind.