Die Menschheit wächst - und mit ihr der Energiebedarf. Hier sind langfristige Konzepte gefragt, die die elektrische Energieversorgung der nächsten Generation sicherstellen, und die gleichzeitig schonend mit Umwelt und Ressourcen umgehen. Denn umweltschonende Energieversorgung ist die Grundlage unseres Lebens, die durch nichts zu ersetzen ist. Für die Energieversorgung können wir heute leistungsfähige Schaltanlagen nutzen, deren Emissioen auf ein Minimum reduziert sind. In diesen Energiekonzepten ist Schwefelhexafluorid, kurz SF6 als Isolier- und Lichtbogenlöschgas ein unverzichtbarer Baustein.
Aber: SF6-Emissionen tragen - wenn auch nur in sehr geringem Umfang - zum globalen Treibhauseffekt bei.
Als einer der weltweit führenden Hersteller von Schaltanlagen übernehmen wir hier eine besondere Verantwortung: Wir tun alles dafür, durch innovative Produkte und Verfahren SF6-Emissionen zu vermeiden oder so weit wie möglich zu reduzieren. Schließlich ist eine gute Atmosphäre für uns alle wichtig.
SF6-Schaltanlagen zeichnen sich durch höchste Zuverlässigkeit, sicheren Betrieb und einen sehr geringen Betriebsaufwand aus. Aus diesem Grund verwenden wir seit über 40 Jahren SF6 in Schaltanlagen, deren Leckrate mittlerweile so gering ist, dass ein Nachfüllen des Gases kaum nötig ist.
Zwar hat SF6 in der Atmosphäre eine Lebensdauer von ca. 3200 Jahren - doch trägt es Hochrechnungen zufolge mit nur rund 0,06 % zum weltweiten Treibhauseffekt bei - gegenüber CO2 mit einem Anteil von 60 %. Zudem verbraucht die Schaltanlagenproduktion nur rund die Hälfte der gesamten SF6-Produktion und trägt nur zu einem Drittel zur jährlichen Gesamtemission bei. Weiterhin wurde SF6 unter den in Kyoto erwähnten sechs Gasen mit einem Anteil von 0,06 % als Gas mit dem geringsten Anteil am Treibhauseffekt eingestuft.
Wir setzen alles daran, die SF6-Emissionen weiter zu reduzieren. Unsere neuen SF6-Schaltanlagen weisen eine noch höhere Dichtigkeit auf - mit einer Leckrate, die um die Hälfte auf ca. 0,5 % pro Jahr gesenkt wurde. Zusätzlich ist das Gasvolumen in den letzten Jahren um ca. 50 % reduziert worden.