Auf der Basis umfassender Erfahrung und Know-How in der Planung und Analyse elektrischer Versorgungsnetze hat Siemens PTI leistungsfähige Simulations- und Analyse-Tools entwickelt, die Netzplanungsingenieure in ihrer verantwortungsvollen Aufgabe unterstützen. Die Softwareprodukte der Power System Simulator (PSS®) Product Suite sind weltweit marktführend im Hinblick auf technische Leistung sowie Benutzerfreundlichkeit. Zahlreiche Schnittstellen ermöglichen die Interaktion aller Produkte der PSS® Product Suite untereinander und unterstützen auch die Einbindung in andere IT-Systeme.

PSS®E, der Power System Simulator for Engineering, ist unter Betreibern von elektrischen Versorgungsnetzen das weltweit meistgenutzte Softwaretool. Mit Funktionalitäten wie probabilistischen Analysen und erweiterter dynamischer Modellierung bietet PSS®E Ingenieuren umfangreiche Methoden der Planung und des Betriebs zuverlässiger elektrischer Übertragungsnetze. PSS®E wurde im Jahre 1976 eingeführt und ist heute die Siemens Standard Software zur Analyse von elektrischen Übertragungsnetzen und führend in mehr als 115 Ländern.
Seit seiner Einführung hat sich der Power System Simulator for Engineering zur umfassendsten und technisch fortgeschrittensten Software entwickelt und ist heute das am weitesten verbreitete kommerzielle Netzanalyse und -planungstool.
PSS®E ist ein integriertes, interaktives Programm zur Simulation, Analyse und Optimierung von Netzperformance. Es bietet seinen Anwendern die fortgeschrittensten und bewährtesten technischen Berechnungsmethoden, darunter:
Auf einen Blick
Das Netzanalysetool PSS®E von Siemens Power Technologies International (Siemens PTI) umfasst Module wie Lastfluss, Kurzschluss, dynamische Simulation, Ausfallsimulation, optimierter Lastfluss, lineares Netzverhalten, Zuverlässigkeitsanalyse und Kleinsignalverhalten. Mit neuester Computertechnologie und numerischen Algorithmen können sowohl große als auch kleinere Übertragungsnetze im Detail analysiert werden. PSS®E wird weltweit von über 800 zufriedenen Kunden genutzt.
Die jahrelange Erfahrung im Bereich der Netzanalyse und das Wachstum und die daraus resultierenden Kompetenzerweiterungen bei Siemens PTI sind in die Entwicklung des Programms eingeflossen. PSS®E wird auch heute kontinuierlich weiterentwickelt.
PSS®E 32 – Die Funktionen im Überblick
In PSS®E Version 32 wurde eine Reihe Funktionserweiterungen umgesetzt, die direkt von den Anwendern angeregt wurden:
Zuverlässigkeitsanalyse für Netz-Stationen (Substation Reliability Assessment, SRA)
SRA eignet sich insbesondere für:
Außerdem:
Prototyp für N-1-1 Ausfallsimulation
Das N-1-1 Kriterium ist strenger als das N-1 Kriterium, jedoch weniger eng gefasst als N-2 (simultaner Ausfall zweier Elemente). Bei einer N-1-1 Ausfallsimulation können vor dem zweiten Ausfall die Systemeinstellungen angepasst werden. Um das NERC-Zuverlässigkeitskriterium zu erfüllen, sollten nach N-1-1 Ausfällen weder thermische noch Spannungsüberschreitungen vorkommen. Die in PSS®E verfügbaren Schalt- und automatischen Korrekturmaßahmen wurden nun in die N-1-1 Ausfallsimulation integriert.
Um unsere Anwender bereits vor der Einführung der entsprechenden Standards auf diese Richtlinien vorzubereiten, verfügt PSS®E Version 32 über einen Prototyp für ein Python-Programm zur Bewertung der Zuverlässigkeit gegen das N-1-1 Kriterium. Darüber hinaus wurden Fallbeispiele angelegt, um den Einstellungsprozess zu veranschaulichen.
Überarbeitete Dokumentation
Auf über 6000 Seiten Dokumentation bietet PSS®E seinen Anwendern ausführliche Bedienungshinweise für alle Programmfunktionen. PSS®E bietet Anwendern weltweit ausführliche Anleitungen, von der Durchführung einer Ausfallsimulation zur Modellierung eines SVC. Um den Anwendern darüber hinaus die Navigation durch die Dokumentation zu erleichtern wurden die von der Benutzeroberfläche abhängigen Inhalte getrennt für die Benutzung mit einer Graphischen Oberfläche (GUI) und für die Anwendung als Hintergrundprogramm (LMI).
Erweitertes, integriertes Plottingprogramm für dynamische Simulation
Würden Sie gerne eine komplette Studie mit Lastflussberechnung, Kurzschlussberechung, dynamischer Simulation und Diagrammerstellung in ein und derselben Benutzeroberfläche durchführen? In Version 32 können all diese Analysen in Python in einem Programmeinstieg aufgerufen werden. Zudem wurden die Diagrammerstellungsfunktionen erweitert und umfassen nun die am häufigsten verwendeten Features wie Zeit-, X-Y-Darstellung und arithmetische Funktionen. Darüber hinaus gibt es Vorlagen für die häufig verwendeten Stabilitätsdiagramme.
PSS®DB Datenbank
Version 32 verfügt über eine eigene, offene Datenbank (Microsoft Access oder Oracle), die mit gespeicherten PSS®E „save cases“ und raw-Dateien arbeiten kann. Verwenden Sie Varianten, um die folgenden Prozesse zu optimieren:
Verbesserte Ergebnisdarstellung für AC-Ausfallberechnungen
Ausfälle können nach verschiedenen Methodologien eingestuft und die Zustände “nach Ausfall”, “nach Auslösung” und “nach Korrektur” untersucht werden. Diese können mit den Schaltflächen “vor” und “zurück” aufgerufen werden. Die Ergebnisse können in einem Slider-Diagramm entweder als Werte oder als Konturkarte dargestellt werden. Dies ermöglicht eine einfache Identifizierung der problematischen Elemente.
Neue dynamische Modelle
Post-transiente Stromflussbewertung für WECC
WEEE_Ptran_2PV_IPP.py ist ein Programm zur Darstellung von post-transienten Versorgungsausfällen, die zur Durchführung von Übertragungsleistungsanalysen in post-transienten Zuständen verwendet werden können.
Dieses Programm ermöglicht dem Anwender zu bestimmen, wie der Basisfall für den darzustellenden Ausfall definiert werden soll. Dies wird durch eine vom Anwender erstellte Input-Datei festgelegt. Dieses Programm wurde für Studien im WECC definiert, kann jedoch vom Anwender angepasst werden, um andere Kriterien zu erfüllen.
Verbesserung der Arbeitsprozesse
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