Aufgrund der steigenden Energienachfrage und des Bedarfs an einer sauberen Stromerzeugung gewinnen erneuerbare Energiequellen zunehmend an Interesse. Siemens Wind Power bietet mit hocheffizienten, robusten und zuverlässigen Windenergieanlagen eine Lösung, die den Energiebedarf erfüllt und die dabei den Umweltschutz unterstützt.Content
Erfahrung durch mehr als 7.000 installierte Windenergieanlagen
Seit 1980 liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung wirtschaftlicher Windenergieanlagen. Von der ersten 22-kW-Windenergieanlage bis hin zu den heutigen Anlagen im MW-Leistungsbereich haben unsere Produkte dazu beigetragen, die Windenergie nutzbar zu machen.
Sichere Neuentwicklungen erfordern Spezialkenntnisse. Kein anderer Windenergieanlagenhersteller verfügt über so viel Expertenwissen wie Siemens Wind Power. Auf der Grundlage von über 25 Jahren ständiger Präsenz in der Windenergiebranche verfügen wir über die besten Management- und Engineering-Fachleute. Das Design jedes neuen Produkts beinhaltet die gesammelte Erfahrung aller früheren Turbinen mit den neuesten Fortschritten auf den Gebieten Aerodynamik, Strukturdynamik, Schallschutz und Netzleistung. Das Ergebnis ist eine Reputation für hohe Qualität, logisches und solides Design und kreative Details. Der Grundstein für diese Reputation wurde 1980 mit den ersten 22-kW-Turbinen gelegt und ist seither ständig gewachsen. Sie setzt sich in den heutigen "Arbeitspferden" im MW-Bereich fort.
Die wichtigste Ressource bei Siemens Wind Power sind zweifellos die mehr als 5.000 Mitarbeiter – ihre Erfahrung, ihr technisches Know-how und ihr unermüdlicher Enthusiasmus. Ein erfahrenes Managementteam mit einer detaillierten Branchenkenntnis sorgt für Kontinuität und Vertrauen. Mit anderen Worten: eine Mischung aus Erfahrung und Innovation, Weitsicht und Visionen. Eine Mischung, die Siemens Wind Power zu einem zuverlässigen Anbieter und verlässlichen Partner macht.
| SWT-3.6-107: | 98 Anlagen |
| SWT-2.3-101: | 1 Anlage |
| SWT-2.3-93: | 1.374 Anlagen |
| SWT-2.3-82: | 633 Anlagen |
| SWT-1.3-62: | 1.520 Anlagen |
| Leistung gesamt: | 8.813 MW * |
| Gesamtanzahl installierter Windenergieanlagen: | 7.793 * |
* einschl. SWT-2.0-76 Turbinen und Turbinen mit 1 MW Leistung oder kleiner
Zur erfolgreichen Errichtung der großen Windparks, die in den letzten Jahren entwickelt wurden, ist ein umfangreiches Know-how im Management von kleinen und großen Projekten erforderlich. Siemens verfügt über umfangreiche Erfahrung auf diesem Gebiet und hat sich durch die termingerechte Fertigstellung von Hunderten von Windparks, darunter auch anspruchsvolle Offshore-Windparks, als ein kompetenter Lieferant für große und komplexe Projekte erwiesen.
In den vergangenen 25 Jahren haben die Ingenieure bei Siemens in Dänemark auf der Basis des "Dänischen Konzepts" und mit selbst hergestellten Rotorblättern modernste Windenergieanlagen entwickelt und optimiert.
Siemens IntegralBlade® - eine in der Branche einmalige Schlüsseltechnologie
Alle Rotorblätter, die in den Windenergieanlagen größer als 1,3 MW eingesetzt werden, sind mit der patentierten IntegralBlade®-Technologie ausgestattet. Sie werden in einem einzigen Fertigungsgang aus glasfaserverstärktem Epoxidharz hergestellt und dabei in einem von Siemens entwickelten geschlossenen Prozess in einem Stück gefertigt.
IntegralBlade® ist eine von Siemens Wind Power erfundene Technologie, mit der Rotorblätter für Windenergieanlagen in einem geschlossenen Verfahren aus einem Stück hergestellt werden. Die Glasfaserverstärkung wird in einer Spezialform mit geschlossener Außen- und spreizbarer Innenform zum Trocknen ausgelegt. Nachdem die Lamination der Glasfaser abgeschlossen ist, wird das Epoxidharz unter Vakuum eingespritzt. Dann wird das Blatt noch in der Form bei hoher Temperatur ausgehärtet. Nach dem Aushärten wird das Blatt aus der Außenform entnommen, die Innenform klappt unter Vakuum zusammen und wird von dem Blatt abgezogen. Das Ergebnis ist ein in einem Arbeitsgang hergestelltes, vollkommen nahtloses Blatt. Ein ganzer Erfolg; im wahrsten Sinne des Wortes.
Im Vergleich zu den herkömmlichen Verfahren anderer Hersteller hat das IntegralBlade® Verfahren mehrere Vorteile. Es ist sowohl im Hinblick auf die Zahl der benötigten Arbeitskräfte als auch hinsichtlich des Platzbedarfs effizient, da für den Fertigungszyklus nur ein Formensatz notwendig ist. Außerdem gibt es keine Probleme mit den Toleranzen zwischen Außenhaut und Versteifungsholmen. Das Blatt ist eine in sich geschlossene Konstruktion ohne Klebeverbindungen, die bei einer solchen Konstruktion immer ein Problem darstellen, da sie anfällig für Risse, Wassereintritt und Blitzeinschlag sind.
Da das Herstellungsverfahren IntegralBlade® ein geschlossenes Verfahren ist, herrscht im Herstellwerk eine saubere und attraktive Arbeitsumgebung. Die verwendeten Kunstharze können keine flüchtigen organischen Verbindungen nach außen abgeben und der Kontakt mit allergenen Stoffen ist minimal.
Erfüllung aller aktuell geltenden Stromnetzanforderungen auf relevanten Märkten
Das siemenseigene NetConverter®-Vollumrichtersystem ermöglicht den Generatorbetrieb bei variabler Drehzahl, Frequenz und Spannung, während die Einspeisung in den Mittelspannungstransformator mit gleichbleibender Frequenz und Spannung erfolgt.
Der Generator ist über das NetConverter®-Vollumrichtersystem mit dem Mittelspannungstransformator verbunden. Das System ermöglicht maximale Flexibilität im Ansprechverhalten der Anlage auf die Spannungs- und Frequenzregelung, Fehlerzustände etc. und kann an alle relevanten Stromnetzanforderungen angepasst werden.
Der Vollumrichter ist wassergekühlt und durch seinen modularen Aufbau einfach in der Wartung.
Bei hohen Windstärken ist eine Leistungsbegrenzung erforderlich
Bei hohen Windstärken ist bei allen Windenergieanlagen eine Leistungsbegrenzung erforderlich; andernfalls wird die Anlage überlastet. Je nach Standortanforderungen und Anlagentyp kann die Siemens Windenergieanlage mit variabler Drehzahl (Pitchregelung mit Vollumrichter) oder mit konstanter Drehzahl (CombiStall®) betrieben werden.
Drehzahlvariabel mit Vollumrichter
Die Pitchregelung wird bei Windenergieanlagen mit variabler Drehzahl (SWT-2.3-82 VS, SWT-2.3-93 und SWT-3.6-107) eingesetzt. Bei niedrigen und mittelstarken Windgeschwindigkeiten wird der Blatteinstellwinkel allmählich angepasst, um bei jeder Windgeschwindigkeit die maximale Leistung zu erzielen. Bei Erreichen der Nenn-Windgeschwindigkeit werden die Blätter in eine eher positive Pitchstellung gebracht, wodurch die aerodynamischen Kräfte reduziert und das in die Steuerung einprogrammierte Leistungsniveau beibehalten werden. Bei höheren Windgeschwindigkeiten wird der Anstellwinkel kontinuierlich angepasst, so dass die vorgegebene Maximalleistung immer beibehalten wird.
Der Vorteil der Drehzahlvariabilität besteht darin, dass sie nur geringe aerodynamische Geräusche und eine mäßig starke Blattbiegung verursacht. Außerdem kann durch eine spezielle Betriebsweise eine noch geringere Geräuschentwicklung erzielt werden.
CombiStall®
Die CombiStall® Regelung wird bei Siemens Windenergieanlagen mit konstanter Drehzahl eingesetzt (SWT-1.3-62 und SWT-2.3-82). Bei geringen und mittelstarken Windgeschwindigkeiten wird die Blattstellung langsam angepasst, um bei jeder Windgeschwindigkeit die maximale Leistung zu erzielen. Bei Erreichen der Nenn-Windgeschwindigkeit werden die Blätter in eine eher negative Pitchstellung gebracht, was einen Strömungsabriss (Stall) bewirkt, durch den die Leistung begrenzt wird. Bei höheren Windgeschwindigkeiten wird der Anstellwinkel kontinuierlich angepasst, so dass die vorgegebene Maximalleistung immer beibehalten wird.
Der Vorteil der CombiStall® Regelung besteht darin, dass sie sehr einfach und effizient und bei Betrieb mit konstanter Drehzahl arbeitet.
Schutz vor den Auswirkungen direkter oder nahe gelegener Einschläge
Der Blitzschutz unserer Siemens Windenergieanlagen ist darauf ausgelegt, vor den Auswirkungen von direkten oder nahe gelegenen Einschlägen zu schützen. Es ist zwar nicht möglich, einen absolut sicheren Blitzschutz zu gewährleisten. Jedoch hat dieses Blitzschutzsystem in unseren Windenergieanlagen weltweit sehr gute Leistungen gezeigt.
Die allgemeine Grundkonstruktion basiert auf dem internationalen Standard IEC 61400-24 Lightning Protection Level I.
Die Komponenten unserer Windenergieanlagen sind folgendermaßen geschützt:
Rotorblätter
Die Rotorblätter sind durch ein eigenes Schutzsystem geschützt, das unter Laborbedingungen mit Stromstärken bis zu 200 kA getestet wurde, ohne Anzeichen von Beschädigungen aufzuweisen, die über oberflächliche Brandspuren von dem Einschlag selber hinausgingen. An jedem Blatt ist eine Blitzableiterstange nahe der Blattspitze angebracht. Die Stange ragt an beiden Seiten leicht über die Blattoberfläche hinaus. Eine flexible Ableitung im Rotorblatt dient als Leitungsweg zwischen der Stange und der Rotornabe, die wiederum als Leiter zur Hauptwelle fungiert. Die elektrische und hydraulische Ausrüstung innerhalb der Nabe ist durch den Faradayschen Käfig der Nabe selbst vollständig geschützt.
Gondel
Die Gondelverkleidung besteht aus 5 mm starkem Stahlblech und wirkt so als Faradayscher Käfig für die Gondel. Die meteorologischen Messgeräte (Windfahne und Anemometer) hinten an der Gondelverkleidung sind durch eine eigene Blitzableiterstange geschützt, die deutlich über die Messgeräte hinausragt. Alle Hauptkomponenten sind wirksam geerdet, Überspannungsableiter in der Steuerung sorgen für einen Überspannungsschutz gegen Blitzeinschläge in der Nähe.
Kontroll- und Steuersystem
Metalloxid-Überspannungsregler schützen auch die Steuerung. Die Überspannungsableiter sind mit einem mechanischen Überlastschutz ausgestattet, um im Falle eines direkten Blitzeinschlags eine Explosion zu verhindern. Die Regeleinheit ist mit drei Überspannungsableitern ausgestattet - jeweils einer pro Phase -, die alle mit der lokalen Erdung verbunden sind. Alle Metallteile, wie z. B. DIN-Schienen, Gehäusetüren und Komponenten, sind effektiv geerdet.
Turm
Der Stahlturm fungiert als Leiter von der Gondel und der Regeleinheit zur Erde. Die Erdung erfolgt durch feste Verbindung der Fundamentarmierungsstäbe miteinander oder durch die direkte Verbindung mit einem Monopile-Fundament.
Erdung
Wir empfehlen eine Erdung nach IEC 61400-24 mit einem Widerstand unter 10 Ohm. Die Armierung des Schwerkraftfundaments ist ein Kernstück des Erdungssystems, damit im Inneren des Fundaments eine ausreichende Verbindung gegeben ist, so dass Blitz- und Fehlerströme abgeleitet werden können.
Umfassende Einbindung in Web-Technologien
Das WebWPS SCADA-System wurde von BONUS Energy A/S und KK Electronic A/S gemeinsam entwickelt. Das System ist in eine Vielzahl von Web-Technologien eingebunden, darunter XML- und XSL-Style-Sheets, Microsoft Internet Information Server (IIS) und ASP. Durch seine flexible Architektur kann das System relativ einfach an projektspezifische Anforderungen angepasst werden und beispielsweise anwenderspezifische Daten und Berichtformate ausgeben. Auf dem Webserver vor Ort werden die Berichte erstellt und die Daten gespeichert. Daher muss vor der Installation des SCADA-Systems WebWPS eine Point-to-Point-TCP/IP-Verbindung über Modem, Router oder Ethernet erstellt werden.
Kommunikationsnetzwerk
Das SCADA-System und die Windenergieanlage werden vor Ort durch ein internes Kommunikationsnetzwerk verbunden, vorzugsweise unter Verwendung von Glasfaserkabeln (Singlemode oder Multimode). Üblicherweise wird das Windparknetzwerk in Teilkreise mit je 8 bis 10 Windenergieanlagen aufgeteilt.
WebWPS-Software
Die Hauptkomponente der WebWPS-Software wird auf dem Windpark-Server installiert. Sie besteht aus drei Teilen:
Statusanzeige
Eine Detailansicht einer bestimmten Anlage im Windpark enthält typischerweise die folgenden Daten:
Berichte
Mit dem SCADA-System WebWPS können vordefinierte und anwenderdefinierte Berichte erstellt werden. Alle Berichte können einfach in das Excel-Format exportiert werden, was eine schnelle Analyse der Berichte in der Kundenorganisation ermöglicht. Einige Beispiele für vordefinierte Berichte:
Ein zuverlässiges Produkt und eine gut geführte Service-Organisation sorgen dafür, dass Windenergieanlagen eine gute Investition darstellen. Unsere Anlagen verfügen nicht nur über eine starke und zuverlässige Grundkonstruktion, sondern wir erbringen für sie auch umfassende Serviceleistungen. Daher wissen unsere Kunden, dass ihre Anlage sich durch eine optimale Betriebszuverlässigkeit und eine hohe technische Verfügbarkeit auszeichnen wird, sowohl während der Gewährleistungszeit als auch danach.
Die SWT-3.6-107 Windenergieanlage ist das größte Modell der Produktfamilie von Siemens Wind Power. Sie ist für den Einsatz in Windparks an Land und offshore geeignet. Das Design der Windenergieanlage kombiniert das solide und konservative Konzept mit einem Höchstmaß an aktuellem technischen Know-how und innovativen Sicherheits- und Überwachungssystemen.
Der Rotor der SWT-3.6-107 Windenergieanlage ist als Luvläufer mit drei verstellbaren Rotorblättern ausgelegt. Die Begrenzung und Optimierung der Leistung erfolgen durch eine Pitch-Regelung. Der Rotor ist drehzahlvariabel, um so einerseits die aerodynamische Leistungsfähigkeit zu steigern und andererseits die Windlasten auf die Anlage zu reduzieren.
Die Rotorblätter B52 werden aus glasfaserverstärktem Kunststoff (Epoxidharz) von Siemens Wind Power in Eigenproduktion und in einem Stück im IntegralBlade®-Prozess hergestellt. Es gibt keine Schwachstellen, keine Klebefugen, wodurch ein Höchstmaß an Qualität erreicht wird. Das optimierte aerodynamische Profil entspricht dem neuesten Stand der Windenergieanlagen-Technik. Der Aufbau des Rotorblatts erfüllt nicht nur die Anforderungen normaler Typenprüfungen, sondern auch die weitergehenden Siemens-Sicherheitsanforderungen.
Die Rotornabe ist aus Kugelgraphitguss hergestellt. Sie ist direkt an die Hauptwelle angeflanscht. Die Nabe ist groß genug, um eine einfache Wartung im Inneren durch zwei Personen durchführen zu lassen, sowohl an der Blattwurzel als auch an den Pitch-Lagern.
Das Pitchsystem der Blätter erlaubt eine optimierte Leistungsabgabe während des gesamten Betriebsbereiches. Weiterhin ermöglicht die Blattverstellung eine Reduzierung der Windlasten auf die Anlage, wie sie im Stillstand unter extremen Windbedingungen auftreten.
Die Hauptwelle ist aus legiertem Stahl und innen hohl, um die Anschlussleitungen für das Pitchsystem der Blätter durchzuleiten. Das selbsteinstellende Pendelrollenlager ist auf die Hauptwelle geschrumpft. Die automatische Fettschmierung erfolgt über eine Zentralschmieranlage. Durch die verwendeten Labyrinthdichtungen ist das Hauptlager wartungsfrei.
Das Getriebe ist ein nach speziellen Vorgaben hergestelltes dreistufiges, kombiniertes Planeten-/Stirnradgetriebe. Die erste Stufe für das hohe Drehmoment ist ein schräg verzahntes Planetengetriebe. Dadurch ergibt sich eine kompakte Bauweise bei großer Leistungsfähigkeit. Die folgenden Stufen sind aus schräg verzahnten Stirnrädern aufgebaut, die zu einem Versatz der schnellen Welle führen und somit die Durchleitung der Kontrollsignale des Pitchsystems der Blätter ermöglichen. Für optimale Betriebsbedingungen ist das Getriebe mit einem großzügigen Kühl- und Filtersystem ausgelegt.
Der Generator ist eine vollständig gekapselte Asynchronmaschine mit Kurzschlussläufer ohne Schleifringe, die mit einer Luft-Luft-Kühlung arbeitet. Gerade für den Teillastbereich zeichnet sich der Generator durch seinen sehr guten Wirkungsgrad aus.
Die Feststellbremse ist über eine Scheibenbremse das zweite Sicherheitssystem der Windenergieanlage. Sie ist auf der schnellen Welle zwischen Getriebe und Generator montiert und hat zwei hydraulische Stufen.
Die Gondel wird mit sechs elektrischen Stellmotoren aktiv dem Wind nachgeführt und gebremst. Weiterhin wird sie über die voreingestellte Reibung des Gleitlagers mit einer separaten Windnachführungsbremse gebremst. Für Wartungsarbeiten kann die Windnachführung arretiert werden.
Alle Funktionen der Windenergieanlage werden von einem industriellen Mikroprozessorsystem überwacht und geregelt. Die Steuerung wird komplett mit Schaltanlage und Schutzeinrichtungen geliefert. Sie ist betriebssicher und verfügt über ein Bedienfeld, das ein leichtes Auslesen der Anlagenstati erlaubt.
Das NetConverter®-Umrichtersystem erlaubt einen Generatorbetrieb mit variabler Drehzahl, Frequenz und Spannung, bei einer Leistungsabgabe mit konstanter Spannung und Frequenz in den Mittelspannungstransformator. Der Vollumrichter ist durch seinen modularen Aufbau einfach in der Wartung. Von der Gondel in den Turmfuß wird der Strom als Gleichstrom übertragen, was Kabelverluste minimiert und die Installation eines Transformators in die Gondel vermeidet.
Die SWT-3.6-107 Windenergieanlage wird mit einem konischen Stahlrohrturm geliefert. Der Turm ist mit einer Befahranlage ausgestattet.
Die Windenergieanlage arbeitet vollautomatisch im Netzparallelbetrieb und läuft bei Windgeschwindigkeiten ab ca. 3 - 5 m/s automatisch an. Im Teillastbereich werden die Rotordrehzahl und der Pitchwinkel kontinuierlich geregelt, um ein Maximum an aerodynamischer Effizienz zu erreichen. Mit steigender Windgeschwindigkeit bis ca. 13 -14 m/s nimmt die abgegebene Leistung der Windenergieanlage zu. Ab diesem Punkt wird durch Verstellen der Rotorblätter (Pitchsystem) die Leistung konstant auf Nennleistung gehalten. Während der Leistungsbegrenzung werden die Windlasten auf die Anlage minimiert. Bei Windgeschwindigkeiten über 25 m/s wird die Windenergieanlage automatisch durch Verstellen der Rotorblätter abgeschaltet. Wenn die Windgeschwindigkeit unterhalb des Wiedereinschaltwertes sinkt, werden die Sicherheitssysteme automatisch zurückgesetzt. Die Rotorblätter stellen sich in Betriebsstellung und die Anlage startet neu.
Die SWT-3.6-107 Windenergieanlage ist mit einem WebWPS SCADA-System ausgestattet. Dieses Anlagenfernüberwachungssystem bietet Kontrolle und Überwachung der Anlage über eine Vielzahl von Momentanwerten. Hierzu gehören elektrische und mechanische Daten, Betriebs- und Fehlermeldungen, meteorologische und netzspezifische Daten. Auswertungen können über einen Standard-Internet-Browser durchgeführt werden.
Zusätzlich zum WebWPS SCADA-System wird die Windenergieanlage mit einem webbasierten Turbine Condition Monitoring (TCM) System ausgestattet. Dieses System überwacht automatisch die Schwingungspegel der Hauptkomponenten der Windenergieanlage und vergleicht die aktuellen Schwingungsspektren mit einer Reihe von Referenzspektren, die vorher für dieselbe Windenergieanlage ermittelt wurden. Abweichungen und Überschreitungen können festgestellt werden. Auswertungen, detaillierte Untersuchungen und Programmierung können über einen Standard-Internet-Browser ausgeführt werden.
Die SWT-3.6-107 Windenergieanlage kann die zurzeit auf dem Markt gültigen Netzanschlussbedingungen erfüllen und ist in der Lage, bei netzfehlerbedingten Spannungseinbrüchen den Betrieb, wie es in einigen Netzen gefordert ist, fortzusetzen. Die Spannungs- und Frequenzüberwachung sowie netzrelevante Einstellungen können über das Anlagenfernüberwachungssystem (WebWPS SCADA-System) vorgenommen werden.
| Typ | Dreiblattrotor |
| Position | Luvseitig |
| Durchmesser | 107 m |
| Überstrichene Fläche | 9.000 m² |
| Rotordrehzahl | 5–13 U/min |
| Leistungsregelung | Pitch-Regelung mit variabler Drehzahl |
| Neigungswinkel | 6 Grad |
| Typ | B52 |
| Blattlänge | 52 m |
| Blatttiefe (Spitze) | 1,0 m |
| Blatttiefe (Wurzel) | 4,20 m |
| Aerodynamisches Profil | NACA 63.xxx, FFAxxx |
| Material | Glasfaserverstärktes Epoxidharz (GRE) |
| Oberflächenglanz | Halbmatt, <30 / ISO 2813 |
| Oberflächenfarbe | Lichtgrau, RAL 7035 oder standortspezifisch |
| Rotorblatthersteller | Siemens Wind Power A/S |
| Typ | Pitch-Regelung mit Drehung des gesamten Blattes |
| Aktivierung | Aktiv, hydraulisch |
| Nabe | Kugelgraphitguss |
| Hauptwellenlager | Sphärische Rollenlager |
| Hauptwelle | Legierter Stahl |
| Gondelgrundplatte | Stahlplatte |
| Kupplung Nabe–Welle | Flansch |
| Kupplung Welle–Getriebe | Schrumpfscheibe |
| Getriebetyp | 3-stufiges Planeten-/Stirnradgetriebe |
| Getriebeübersetzung | 1:119 |
| Getriebeschmierung | Druckschmierung |
| Ölmenge | Ca. 750 l |
| Getriebekühlung | Separater Ölkühler |
| Getriebebezeichnung | PZAB 3540 |
| Getriebehersteller | Winergy AG |
| Kupplung Getriebe–Generator | Welle mit beidseitig elastischer Kupplung |
| Typ | Hydraulische Scheibenbremse |
| Position | Schnelle Welle |
| Anzahl Bremszangen | 2 |
| Typ | Asynchrongenerator |
| Nennleistung | 3.600 kW |
| Spannung | 690 V |
| Frequenz | Variabel |
| Schutz | IP54 |
| Kühlung | Integrierter Wärmetauscher |
| Isolationsklasse | F |
| Generatorbezeichnung | AMB 560L4A |
| Typ | Vollständig geschlossen |
| Material | Stahl/Aluminium |
| Typ | Aktiv |
| Windnachführungslager | Innenverzahnter Drehkranz |
| Antrieb Windnachführung | 6 elektrische Getriebemotoren |
| Bremse Windnachführung | Aktive Reibungsbremse und 6 Bremsmotoren |
| Typ | Mikroprozessor |
| SCADA-System | WebWPS |
| Bezeichnung der Steuerung | KK WTC 3 |
| Typ | Konischer Stahlrohrturm |
| Nabenhöhe | 80 m oder standortspezifisch |
| Korrosionsschutz | Lackiert |
| Oberflächenglanz | Halbmatt, 30–50 / ISO 2813 |
| Oberflächenfarbe | Lichtgrau, RAL 7035 oder standortspezifisch |
| Einschaltwindgeschwindigkeit | 3-5 m/s |
| Nenngeschwindigkeit bei ca. | 13-14 m/s |
| Abschaltwindgeschwindigkeit | 25 m/s |
| Überlebenswindgeschwindigkeit | 55 m/s (Standardausführung) 70 m/s (Sonderausführung) |
| Rotor | 95 t |
| Gondel | 125 t |
| Turm | standortspezifisch |

| 1 Spinner | 10 Bremsscheibe |
| 2 Spinner-Beschlag | 11 Kupplung |
| 3 Rotorblatt | 12 Generator |
| 4 Pitchlager | 13 Windnachführung-Getriebe |
| 5 Rotornabe | 14 Turm |
| 6 Hauptlager | 15 Windnachführung-Drehkranz |
| 7 Hauptwelle | 16 Ölfilter |
| 8 Getriebe | 17 Generatorkühler |
| 9 Service-Kran | 18 Gondelverkleidung |