Wie beim Gasturbinenkraftwerk liefert auch hier die Gasturbine den Hauptantrieb für die Energieerzeugung. Zur Verbesserung des Gesamtwirkungsgrades wird die von der Gasturbine abgegebene Wärme zum Erzeugen von Dampf genutzt, mit dem dann zusätzlicher Strom über eine Dampfturbine erzeugt wird.
Die GuD-Basiskraftwerke von Siemens (SCC®) zeichnen sich durch eine hohe Flexibilität aus, die eine problemlose Auswahl der vorteilhaftesten Optionen für den jeweiligen Standort und die entsprechenden Kundenanforderungen ermöglicht. In Verbindung mit einem vorgeplanten Gesamtkraftwerk führt dies zu kurzen Projektvorlaufzeiten und bietet eine optimale Balance zwischen Kapitalkosten, Anlagenleistung sowie Betrieb- und Instandhaltung. Die von Siemens entwickelten vorkonfigurierten Ergänzungsmodule ermöglichen eine noch weitere Abstimmung auf individuelle Erfordernisse sowie Verbesserungen bei den Lebenszykluskosten.
Da das Basiskraftwerk SCC5-4000F 2x1 mit einer integrierten Technologie für schnelles Anfahren („Fast Start“) arbeitet, kann auf die starre Festlegung auf künftige Betriebsbereiche für die Anlage verzichtet werden. Dabei braucht man keine Einbußen bei dem hohen Nettowirkungsgrad von 58,2% hinzunehmen, der durch einen nachgeschalteten Dreidruck-Prozess mit Zwischenüberhitzung gestützt wird. Das Siemens-Kraftwerkleittechniksystem SPPA-T3000 bietet eine anwenderfreundliche Leittechnikplattform für das gesamte Gas und Dampfkraftwerk. Die Siemens-Dampfturbine SST5-5000 und der Abhitzedampferzeuger (AHDE) mit einem Benson-Hochdruck (HD)-Verdampfer leisten einen zusätzlichen Beitrag zu schnellen Anfahrzeiten mit entsprechend geringeren Luftschadstoffemissionen.
SCC5-4000F 2x1 baut auf fortschrittlicher, bewährter und zuverlässiger Siemens-Ausrüstung auf. Hierzu gehören:
Der Anlagentyp SCC5-4000F 2x1 basiert auf dem seit langem bewährten Ansatz modular aufgebauter Basiskraftwerke. Er zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus, die eine problemlose Auswahl der vorteilhaftesten Optionen für den jeweiligen Standort und die entsprechenden Kundenanforderungen ermöglicht. Dieses hochmoderne Basiskraftwerk bietet unter den Anlagen der F-Klasse nicht nur eine der höchsten Leistungen und Wirkungsgrade, die heute auf dem Markt verfügbar sind, sondern auch eine deutliche Reduzierung der Emissionen und des Wasserverbrauchs. Es bietet damit eine optimale Balance zwischen Kapitalkosten, Anlagenleistung sowie Betrieb- und Instandhaltung. Für eine noch engere Abstimmung auf individuelle Erfordernisse sowie verbesserte Lebenszykluskosten wurden zusätzlich vorkonfigurierte Ergänzungsmodule entwickelt. Die Abgasemissionen der Anlage werden durch das bewährte stickstoffoxidarme Trocken-Verbrennungssystem (Dry-Low-NOx) von Siemens mit Ringbrennkammer (HBR, für „Hybrid Burner Ring“) minimiert. Dank des Einsatzes identischer luftgekühlter Generatoren für die Gas- und Dampfturbinen kann die Wasserstoffhandhabung und ‑versorgung entfallen, und der geringere Umfang an bereitzustellenden Ersatzteilen wirkt sich vorteilhaft auf das Asset Management aus.