Die Siemens-Typenreihe gasisolierter Schaltanlagen 8D - für einen Bemessungs-Spannungsbereich von 72,5 kV bis 800 kV - steht für ein äußerst erfolgreiches Anlagenkonzept.
Seit der Einführung 1968 installierte Siemens weltweit über 26.000 Schaltfelder - in allen Klimazonen der Erde. Die gesamte Einsatzdauer hat sich inzwischen auf über 286.000 Feldbetriebsjahre summiert. Die Erfahrungen aus über 45 Jahren SF6-Technik sowie die konsequente Weiterentwicklung aufgrund neuester Forschungsergebnisse garantieren eine bedarfsorientierte Technik und höchstes Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsniveau. Alle Anforderungen, die heute an moderne zukunftsweisende Schaltanlagen hinsichtlich Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit gestellt werden, erfüllen Siemens-Schaltanlagen.
Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und kundennaher Support kennzeichnen die gasisolierten Schaltanlagen von Siemens im Bemessungs-Spannungsbereich von 72,5 bis 800 kV.
Ihre kompakte Bauweise ermöglicht den Einsatz auf engstem Raum, ob im Hochhauskeller, Kaufhaus oder Industriebetrieb, im 1. Stock eines historischen Altbaus oder in mobilen Containern.
Der modulare Aufbau der Systeme ermöglicht flexible Lösungen und problemlose Erweiterungen.
Siemens' gasisolierte, metallgekapselte Schaltanlagen sind weltweit führend durch:
Neben den gasisolierten Schaltanlagen bietet Siemens auch gasisolierte Übertragungsleitungen (GIL) für den Transport hoher Leistungen über große Entfernungen.
Mit der intelligenten Schaltanlagentechnik SICAM hat Siemens ein neues System von Hard- und Softwarekomponenten für die Automatisierung von Schaltanlagen der elektrischen Energieversorgung geschaffen.
Der flexible, modulare Aufbau dieses Systems bietet dem Betreiber eine Reihe neuer Funktionen und Diagnosemöglichkeiten:
Teilentladungs-Monitoring erhöht die Betriebssicherheit von Hochspannungsschaltanlagen. So können während des Betriebes Veränderungen der Isolation frühzeitig erkannt und entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen werden. Wartungsmaßnahmen werden bedarfgerecht gesteuert und damit die Betriebskosten gesenkt. In der Warte werden die Meßdaten visualisiert und archiviert. Der Anwender kann mit Hilfe eines Expertensystems aus über großen Zeitspannen ermittelten Archivdaten Trendvorhersagen erstellen lassen und Fehlerquellen frühzeitig beseitigen. Das System kann aufgrund der integrierten Selbstüberwachung auch in unbesetzten Stationen eingesetzt werden.
Das TE-Überwachungssystem "Expert" ist ein komplexes Meßsystem mit dem gasisolierte Schaltanlagen (GIS) hinsichtlich innerer Teilentladungen überwacht werden können.
Es besteht aus mehreren Komponenten:
1 Metallgekapselte SF6-isolierte Schaltanlage
2 Feldsonden : als UHF-Antennen, die an verschiedenen Einbauorten in der GIS integriert sind
3 Meßort : Meßeinrichtung, die an die Feldsonden der drei Phasen eines Einbauortes angeschlossen ist
4 Lichtleiter-Bussystem : Einrichtung zur Datenübertragung zwischen den Meßorten und der Zentralen Recheneinheit
5 Zentrale Recheneinheit : Überwachung des Datenstromes von bis zu 90 Meßstellen
6 Bedieneinheit : PC zur Visualisierung, Archivierung und automatischen Interpretation der Meßdaten
Modem , zur Fernbedienung und Datenfernübertragung
Telefon: +49 (9131) 7-34660
Telefax: +49 (9131) 7-34662